ausgeschnitten.9.8
der jazz verweiblicht zusehends. er besetzt die spa-hotels, räkelt sich in kuschligen kaschmir-pullovern und durchspült die charts als milchgeschäumte schmuse-compilation. früher war jazz herausforderung, innovation, risiko und kraftakt. der "female jazz" von heute erinnert an eine heimstrickarbeit, an eine kreative freizeittherapie, den groove einer müttergruppe.
rainer wein in "jazz zeitung" 3-08
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